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VW Race Touareg 2

Dakar Rallye 2009 - Etappe 7

Freitag, 9. Januar: Mendoza (ARG) > Valparaiso (CHL)

  • Verbindungsstück: 80 km
  • Wertungsprüfung: 419 km
  • Verbindungsstück: 317 km
  • Insgesamt: 816 km

Die Gelände- und Landschaftsvielfalt, eine Konstante der Rallye Dakar 2009, kommt auch auf dieser Etappe zur Geltung. Neben dem reinen Landschaftswechsel machen die meisten Teilnehmer mit der Gebirgskette der Anden Bekanntschaft. Bevor sie sich damit messen, müssen sie nicht nur eine Reihe von Dünen, sondern nach dem gleichen Strickmuster wie in der Sahara auch eine Fesh-Fesh-Runde (immense Sanddünenlandschaft ohne jede Piste) hinter sich bringen, die aber von der ortsansässigen Bevölkerung „guadal“ genannt wird.

Im Hinblick auf das Gebirge handelt es sich um die einzige Wertungsprüfung mit Passagen in 3 000 Metern Höhe, auf technisch anspruchsvollen Pisten, die vereinzelt die Gelegenheit bieten, einen Blick auf den Aconcagua, den Gipfelpunkt der Anden (6 959 Meter), zu erhaschen. Danach überqueren die Teilnehmer auf dem Verbindungsstück die Grenze, um in Valparaiso das Meer zu erreichen.

Die Etappe führte von der argentinischen Stadt Mendoza in die 816 Kilometer entfernte chilenische Hafenstadt am Pazifik. Nach den Dramen in den hohen Dünen am Ende der Donnerstagsetappe verkürzte die Rennleitung die siebte sportliche Wertung von 419 auf 243 Kilometer und verzichtete auf die gefährlichen Dünenpassagen.

Nach den technischen Problemen und der anschließenden Disqualifikation von Nasser Al- Attiyah im BMW X3 ist der Weg für Volkswagen zum ersten Rallye-Dakar-Triumph frei.

«Wir haben eine tolle Show geboten», sagte er. Doch da Al-Attiyah nach technischen Problemen am BMW X3 zusammen mit seiner schwedischen Beifahrerin Tina Thörner Kontrollpunkte nicht angefahren hatte, wurde er von der Jury aus dem Rennen genommen. «Ich bin Rennfahrer und kein Regel-Kundler, auch wenn ich mir das jetzt zu Recht vorwerfen lassen muss», sagte der Rallye-Pilot.

Volkswagen dominiert weiter, aber die Führung wechselte erneut. Nach seinem dritten Tagessieg liegt Sainz nun vor von Zitzewitz und dessen südafrikanischem Fahrer Giniel de Villiers; das Wolfsburger Spitzen-Trio komplettiert der Amerikaner Mark Miller mit 15:33 Minuten Rückstand. Mit Dieter Depping auf Rang neun, rangieren alle vier Werks-Touareg in den Top Ten.

Die Dakar-Premiere des neuen Racing Lancer von Rekordsieger Mitsubishi steht in Südamerika unter keinem guten Stern. Zuerst schied der zweifache japanische Sieger Hiroshi Masuoka (2003/2003) wegen Motorschadens aus. Dann gab der Franzose Luc Alphand bei Etappe 6 auf, nach dem Kreislaufkollaps seines Beifahrer Gilles Picard. Am folgenden Tag fing der Lancer des Franzosen Stéphane Peterhansel Feuer, das gelöscht werden konnte. Der 43 Jahre alte Franzose schied im weiteren Verlauf der Etappe wegen eines überhitzten Motors seines Mitsubishi Lancer aus. Damit hat der Titelverteidiger von vier Fahrzeugen nur noch den einen Lancer mit Pilot Roma im südamerikanischen Schotter- und Sand-Rennen.

«Schon jetzt kann man sagen: Sie ist die härteste Dakar aller Zeiten», erklärte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen. Die Dakar scheint in Argentinien und Chile eine neue Heimat gefunden zu haben. Nicht nur die neuen und unbekannten Herausforderungen in der argentinischen Pampa, in den Anden und in der chilenischen Atacama-Wüste wurden von den Teilnehmern als sportlich höchst anspruchsvoll akzeptiert. Auch die Motorsport-Begeisterung der Südamerikaner war so überwältigend, dass eine erneute Austragung auf dem südamerikanischen Kontinent nicht als unwahrscheinlich gilt.

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