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VW Race Touareg 2

Dakar Rallye 2009 - Etappe 6

Donnerstag, 8. Januar: San Rafael > Mendoza

  • Verbindungsstück: 76 km
  • Wertungsprüfung: 395 km
  • Verbindungsstück: 154 km
  • Insgesamt: 625 km

An diesem Tag stehen erneut viele Überquerungen auf dem Programm, denn zu Beginn der Wertungsprüfung warten etwa 60 Kilometer Dünenfahrt. In der zweiten Hälfte der Etappe wird die Strecke wieder besser befahrbar, doch könnte eine breite Furt die Teilnehmer etwas aufhalten. Diese will nach allen Regeln der Kunst bezwungen werden, um ein ausgiebiges Bad zu vermeiden. Mit der Ankunft in Mendoza dringt die Rallye in die Ausläufer des Andenbergmassivs vor.

Obwohl Nasser Al Attiyah zunächst am sechsten Tag der ersten Dakar in Südamerika mit seinem BMW X3 den Tagessieg errang und seine Gesamtführung verteidigen zu schien, endet der Kampf um die Spitze an diesem Tag doch ganz anders.

BMW-Pilot Nasser Al Attiyah, der Gesamtführende der Rallye Dakar, wurde disqualifiziert. Die Veranstalter nahmen den Katari in Diensten des deutschen X-Raid-Teams nach seinem Sieg auf der 6. Etappe aus dem Rennen, da er zu viele Wegpunkte ausgelassen hat.

Das Regelwerk sieht für das Nichtansteuern von bis zu vier der sogenannten "Way Points" Zeitstrafen vor. Sind es mehr als vier, wird das betreffende Team mit der sofortigen Disqualifikation sanktioniert.

Nasser Al Attiyah (BMW): „Gestern mussten wir in den Dünen anhalten, da der Kühler überzukochen drohte. Ich habe sieben Minuten gestoppt, den Kühlerkopf aufgedreht und mir dabei sogar noch den Daumen stark verbrannt. Nach einer Pause konnten wir dann weiterfahren und hatten ja auch noch ein beachtliches Ergebnis vorzuweisen. Heute hatten wir dieses Problem zu Beginn der Etappe wieder, es waren mehr als 130 Grad Motortemperatur. Da wir in den Dünen definitiv liegen geblieben wären, haben Tina und ich uns dazu entschlossen, direkt zu CP1 zu fahren.“

„Wir haben unterwegs einige "Way Points" nicht passiert. Ab CP1 haben wir die Etappe normal zu Ende gefahren. Ich wusste dass ich eine Zeitstrafe bekommen würde, aber wenn ich mit dem überhitzten Motor in den feinen weichen Sand der Dünen gefahren wäre, wäre ich definitiv mit Motorschaden ausgeschieden. Es tut mir sehr Leid für das Team. Denn Tina und ich wussten nicht, dass das Verpassen zu vieler "Way Points" eine Disqualifikation nach zieht.“

Auch für Mitsubishi war es ein schwarzer Tag. Luc Alphand musste die Dakar wenige Kilometer nach dem Start beenden. Beifahrer Gilles Picard hatte während einer Panne über starkes Unwohlsein geklagt und wurde sicherheitshalber ins Biwak gebracht. Ärzte konnten bei einer Untersuchung aber keine ernsten Gesundheitsprobleme feststellen und gaben Entwarnung. Bereits nach der ersten Etappe hatte Teamkollege Hiroshi Masuoka wegen technischer Probleme die Segel streichen und die Dakar aufgeben müssen.

Stephane Peterhansel (Mitsubishi), der die Autowertung der Dakar bereits dreimal für sich entscheiden konnte, kassierte für das Verpassen eines Kontrollpunktes eine Zeitstrafe von 15 Minuten und belegt im Gesamtklassement nur einen sechsten Platz.

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