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VW Race Touareg 2

Dakar Rallye 2009 - Etappe 2

Sonntag, 4. Januar: Santa Rosa > Puerto Madryn

  • Verbindungsstück: 0 km
  • Wertungsprüfung: 237 km
  • Verbindungsstück: 600 km
  • Insgesamt: 837 km

Die längste Etappe der Rallye wird nicht notgedrungen die schwierigste sein. Dennoch ist Wachsamkeit gefragt, und vor allem muss das gesamte fahrerische Geschick abgerufen werden. Nach einem eher schnellen Anfangsteilstück liefert diese Wertungsprüfung einen Vorgeschmack auf sandigen Untergrund. Auf den abseits der Piste gelegenen Abschnitten dieser Etappe sind die Kopiloten gut beraten, genau auf ihre Kursaufzeichnungen zu achten. Wer zerstreut ist, wird die ersten "Dreher" hinlegen.

Auf der mit 837 Kilometern längsten Etappe von Santa Rosa de la Pampa nach Puerto Madryn in Argentinien übernahm Carlos Sainz im Volkswagen Touareg erstmals die Führung bei dem Marathon-Klassiker. Sein südafrikanischer VW-Partner Giniel de Villiers und dessen deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof), 2006 Dakar-Zweite, sorgten mit ihrem zweiten Platz (Rückstand: 2:19 Minuten) für eine VW-Doppelführung.

Auch Abonnements-Sieger Mitsubishi, Gewinner der letzten sieben Auflagen der Rallye in Afrika, meldete sich zurück. Der neunmalige Sieger Stéphane Peterhansel (Frankreich) verbesserte sich mit dem zweiten Tagesplatz hinter Sainz vom fünften auf den dritten Rang (Rückstand: 3:51 Minuten).

Das BMW-X-Raid-Team aus Trebur mit Nasser Al-Attiyah aus Katar als Pilot musste die Führung nach nur einem Tag wieder abgeben. Auf der zweiten Prüfung büßte Al-Attiayh, 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen Vierter im Tontaubenschießen, viel Zeit ein und rutschte mit einem Rückstand von 4:15 Minuten auf den vierten Rang ab.

Mit seinem Etappensieg hat Carlos Sainz am zweiten Tag der Rallye Dakar in Südamerika die Kräfteverhältnisse wieder zurechtgerückt.

"Das war heute eine sehr schwierige Prüfung", sagte Sainz. "Wir fuhren im dichten Staub der vor uns gestarteten Motorradfahrer und mussten auch viele überholen."

Nach dem zweiten Kontrollpunkt musste der Spanier heftig pushen, nachdem er dort noch eine gute Minute hinter Peterhansel gelegen hatte. Mit einer famosen Aufholjagd machte Sainz die VW-Doppelführung vor der nächsten Etappe von Puerto Madryn nach Jacobacci perfekt.

"Ein guter Tag für Volkswagen - ich kann es nicht anders sagen", freute sich Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. Auch de Villiers konnte trotz einiger Probleme auf der Strecke seiner Platzierung etwas Positives abgewinnen. "In der mittleren Sektion der Prüfung haben wir uns einmal kurz verfahren und ein, zwei Minuten verloren. Gerade auch für die Beifahrer war die zweite Etappe wirklich schwierig. Umso schöner, dass wir in der Gesamtwertung auf Platz zwei vorgerückt sind", sagte de Villiers.

Weniger Freude hatte hingegen Hiroshi Masuoka. Der Japaner brachte seinen Mitsubishi vor der Etappe nicht mehr rechtzeitig in Schuss und konnte die zweite Spezialstrecke wegen Motor- und Getriebeproblemen nicht absolvieren. Das bedeutete das frühe Aus für den Sieger von 2002 und 2003.

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