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VW Race Touareg 2

Dakar Rallye 2009 - Etappe 13

Freitag, 16. Januar: La Rioja > Cordoba

  • Verbindungsstück: 161 km
  • Wertungsprüfung: 545 km
  • Verbindungsstück: 47 km
  • Insgesamt: 753 km

Nach den tausenden bereits zurückgelegten Kilometern kommt die vorletzte Etappe einem wahren Kraftakt gleich. Für die Spitzenpiloten geht es um Positionskämpfe, während sich die Amateure vor Übermut hüten sollten. Fehler könnten ein bitteres Andenken hinterlassen, denn es handelt sich um den Kaktustag. Im Biwak werden die Ärzte wohl zur Epilierpinzette greifen. Und schließlich gehören für die Experten der traditionellen Rallye einige Straßen zum Kulturgut des WM-Laufes, der jedes Jahr in Cordoba stattfindet.

Doch die Meldungen über die Etappe 13 vergaßen die Kakteen und Pinzette: Die Dakar 2009 nahm dank Volkswagen skurrile Züge an. Nach einer (erneut) gekürzten Etappe kann man mehr oder weniger davon sprechen, dass Volkswagen heute den Sieg den Konkurrenten überließ. Laut Aussagen der ASO ließen sich die führenden Wolfsburger Giniel de Villiers und Mark Miller anscheinend nach einer Teamabsprache schon nach drei Kilometern der Etappe nach hinten fallen und warteten auf den dritten Race-Touareg von Dieter Depping. In der Zeit überholten zahlreiche Teilnehmer die Race-Touareg.

"Auf den letzten zwei ‚Dakar’-Etappen gilt es für uns, die drei Race Touareg ins Ziel zu bringen. Unser Ziel ist nicht ein Tageserfolg, sondern der historische Premieren-Sieg eines Diesel-Fahrzeuges bei der legendären Rallye Dakar. Der ist jetzt zum Greifen nah – für die Abschlussetappe bedeutet das: Wir werden die Fahrzeuge bis ins Ziel tragen. Ich spreche den Fahrer und Beifahrern für das ausgezeichnete Teamwork heute ein großes Lob aus. Sie haben unsere Strategie perfekt befolgt und so einen weiteren Beitrag geleistet, das große Ziel zu erreichen." Erklärte Kriss Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor.

Am Ende der Etappe "schenkte" Volkswagen bei einer der kuriosesten Dakar-Rallyes aller Zeiten den Gegnern den Sieg. Nachdem Mitsubishi gestern Abend überraschend den Racing Lancer von Nani Roma wieder flott bekam, schaffte Roma heute den einzigen Tagessieg für Mitsubishi 7:18 Minuten vor dem Polen Kristof Holowczyc im schnellsten Nissan und Guerlain Chicherit im X-Raid BMW X3CC.

Doch es kam zu keiner Veränderung in der Gesamtwertung, wo der Südafrikaner Giniel De Villiers (VW) immer noch das Sagen hat, 2’20 vor seinem US-Teamkollegen Mark Miller (VW) und 1h27’13 vor dem Hummer von Robby Gordon. Nach einem Zusammenprall mit einem großen Stein hatte der Amerikaner Mechanikprobleme, führt aber weiter in der Gesamtwertung der Kategorie Open. Allerdings vergibt er die Chance auf seinen ersten Tagessieg, den sein französischer Teamkollege Eric Vigouroux einfährt. In der Kategorie Production hat sich schließlich der Japaner Jun Mitsuhashi (Toyota) durchgesetzt. Indes führt der Franzose Nicolas Gibon (Toyota) weiter die Gesamtwertung.

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