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VW Race Touareg 2

Dakar Rallye 2009 - Etappe 10

Dienstag, 13. Januar: Copiapo > Copiapo

  • Verbindungsstück: 20 km
  • Wertungsprüfung: 666 km
  • Verbindungsstück: 0 km
  • Insgesamt: 686 km

Hart, härter, Dakar - die chilenische Region zwischen dem Pazifik und den Kordilleren in der Nähe der Bergbaustadt Copiapo gilt als die heißeste und trockenste Wüste der Welt. Die Atacama ist 100 mal trockener als das berühmt-berüchtigte Death Valley in den USA, ihre Sanddünen gelten als die höchsten der Welt.

Die Wertungsprüfung des Tages ist schlichtweg die längste und schwierigste der gesamten Rallye. Wie schon am Vortag erwartet die Fahrer auf dem Schlussstück von rund hundert Kilometern Länge eine ganze Reihe von Dünen. Und in diesem Bereich werden selbst die besten Spezialisten eine neue Erfahrung machen: Die chilenischen Dünen sind wahre Sandberge, und es will erst einmal gelernt sein, deren Flanken auf über einem Kilometer zu erklimmen und hinab zu fahren. Eine weitere Unbekannte: Niemand weiß mit Genauigkeit, wie sich der Sand unter der großen Hitzeeinwirkung in dieser Region verhalten wird. Nichtsdestotrotz muss man bis zum Schluss kühlen Kopf bewahren.

In der gnadenlosen Atacama-Wüste müssen die Rallye-Piloten den Durchblick behalten, doch sahen sie zunächst überhaupt nichts: Dichter Nebel verzögerte den Start zur 10. Etappe der Rallye Dakar um zwei Stunden; die Prüfung wurde zudem um 200 Kilometer verkürzt.

Trotzdem baute Carlos Sainz (VW) auf den ersten 87 Kilometern der 466 Kilometer langen Atacama-Prüfung seine Führung zu einem Vorsprung von 20:43 Minuten auf seinen zweitplatzierten amerikanischen VW-Teampartner Mark Miller leicht aus. Der Deutsche Dirk von Zitzewitz und sein Fahrer De Villiers komplettierten das führende Trio der «Blauen», die sich dem ersten Wolfsburger Dakar-Sieg immer mehr nähern.

Doch es blieb spannend bis zur letzten Sekunde: Sainz hat Robby Gordon (Hummer) auf den letzten Metern der 10. Etappe den Sieg noch vor der Nase weggeschnappt. Der erfahrene Spanier spielte in den Dünen seine ganze Klasse aus und nahm Gordon im Ziel die Winzigkeit von 21 Sekunden ab. Damit feiert Sainz seinen sechsten Etappensieg.

"Das war wieder verdammt knapp", meinte Gordon sportlich fair, aber auch ein bisschen zerknirscht. Führte doch sein Angriff auf der gestrigen Etappe auch nicht ganz zum Erfolg. Trotz großer Aufholjagd wurde er auf der 9. Etappe "nur" Dritter.

Diesmal fehlte ihm nicht einmal eine halbe Minute zum Triumph, doch der Rallye-Gott in der Atacama-Wüste meinte es wieder einmal nicht gut mit ihm. Obwohl er der "Popstar" im Fahrerlager ist und eigentlich nicht gerne verliert. "Ich möchte jedes Rennen gewinnen", so der Hummer-Pilot gegenüber Eurosport.

In der Gesamtwertung baute Sainz seinen Vorsprung um weitere 7:39 Minuten auf 27:31 gegenüber Teamkollege Mark Miller (VW) aus, der auf der 10. Etappe den dritten Platz belegte. Für Sainz, der erst seine dritte Dakar bestreitet, war es bereits der 15. Etappensieg bei der härtesten Marathon-Rallye der Welt. Giniel de Villiers (VW), der weiterhin Dritter in der Gesamtwertung ist, verlor mit 18:15 Minuten Rückstand weiter an Boden.

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