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VW Race Touareg 2

Dakar Rallye 2009 - Etappe 5

Mittwoch, 7. Januar: Neuquen > San Rafael

  • Verbindungsstück: 173 km
  • Wertungsprüfung: 506 km
  • Verbindungsstück: 84 km
  • Insgesamt: 763 km

Der größte Prüfstein der ersten Rennwoche wartet vielleicht auf dem Weg nach San Rafael. Aufgrund der großen Kilometerzahl ist ununterbrochen ein hohes Maß an Konzentration gefragt. Die Piloten bekommen es auch mit richtigen Dünenpassagen zu tun, darunter ein nahezu 20 Kilometer langer Abschnitt. Lange Passagen abseits der Piste wechseln sich mit viel technischeren Wegstücken ab, und zwar in den „Rios-Anstiegen“. Die malerisch schöne Gebirgskette bleibt am Horizont, aber Herumbummeln ist verboten: Eine zu späte Ankunft im Biwak hinterlässt immer Spuren.

Auf der fünften Etappe von Neuquen nach San Rafael übernahm Al-Attiyah zu Beginn erneut die Führung. Im BMW X3 des X-Raid-Teams lag der Katari 2:24 Minuten vor dem Deutschen Dirk von Zitzewitz (Karlshof) mit seinem südafrikanischen Fahrer Giniel de Villiers im VW Touareg. Ausgerechnet der bisherige Spitzenreiter Carlos Sainz (VW Touareg) büßte auf den ersten schweren Dünen-Kilometern wegen eines Fahrfehlers auf wichtige Zeit ein.

Seine deutschen Teampartner Dieter Depping/Timo Gottschalk (Wedemark/Berlin), die lange Zeit auf Kurs zu ihrer ersten Dakar- Bestzeit waren, verbesserten sich um einen Rang auf den zehnten Platz (Rückstand: 1:16:40 Stunden).

Doch letztendlich konnte VW auf der 5. Etappe der Rallye Dakar von Neuquen nach San Rafael (506 km) einen Doppelsieg durch Giniel de Villiers und Dieter Depping feiern. Robby Gordon (Hummer) wurde Dritter.

Freud und Leid bei VW: die Wolfsburger haben bei der Rallye Dakar zwar einen Doppelsieg gefeiert, aber die Spitzenposition in der Gesamtwertung an BMW verloren.

Einen schwarzen Tag erwischte ausgerechnet Seriensieger Peterhansel, der sich ebenfalls wie Sainz überschlug. Zum Glück passierte sowohl dem Franzosen als auch dem Spanier nichts. Der Mitsubishi von Peterhansel ist aber dermaßen zerstört, dass unklar war, ob er die folgende Etappe nach Mendoza in Angriff nehmen kann.

Doch all diese Ergebnisse wurden überschattet durch den Tod des Motorradfahrers Pascal Terry. Der 49 Jahre alte Yamaha-Pilot war seit Sonntag nach der zweiten Etappe von Santa Rosa de la Pampa nach Puerto Madryn von den Dakar-Organisatoren vermisst worden.

Nach argentinischen Medienberichten hatten Pannen und Missverständnisse dazu geführt, dass Terry erst nach 48 Stunden gefunden wurde. Nun fanden Rettungskräfte den 49-Jährigen in einem unwegsamen Teil der Strecke etwa 300 Meter von der Piste entfernt tot unter einem Baum. Terry, der erstmals auf zwei Rädern die Dakar in Angriff genommen hatte, einige Meter von seinem Gefährt entfernt mit abgenommenem Helm im Schatten. Die Umstände seines Todes waren zunächst unklar.
Es folgte die Meldung: Der französische Motorradfahrer Pascal Terry ist während der Rallye Dakar infolge eines Lungenödems gestorben.

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